WebAssembly läuft lokal – kein Upload

Musik verlangsamen – ohne dass sich die Tonhöhe ändert

Wer früher in VLC oder Windows Media Player ein Lied langsamer abgespielt hat, kennt das Problem: der Song klang plötzlich tiefer und lahmer. Moderne Time-Stretch-Verfahren trennen Tempo und Tonhöhe mathematisch voneinander – die Tonart bleibt exakt erhalten, auch wenn du den Song auf 50 % oder sogar 25 % herunterfährst. loope setzt genau so einen Algorithmus im Browser ein.

So funktioniert’s

1
Datei laden

MP3, WAV, FLAC oder OGG – lokal, ohne Registrierung.

2
Speed senken, Pitch bei 0 lassen

Der Pitch-Regler bleibt auf 0 Halbtönen, der Speed-Regler wandert auf dein Wunschtempo.

3
Mitspielen oder exportieren

Direkt im Browser üben, oder das verlangsamte Audio als Datei sichern.

Funktionen

Kein Mickey-Mouse-Effekt

Weder höher noch tiefer – der Song klingt wie im Original, nur langsamer.

Bis 25 % Tempo

Für extrem schwierige Passagen kannst du bis aufs Viertel-Tempo runter.

Pitch zusätzlich steuerbar

Wenn du willst, kannst du parallel die Tonhöhe verschieben – unabhängig vom Tempo.

Sofortige Vorschau

Das Ergebnis hörst du live während du den Regler ziehst.

Loop-Funktion

Nahtlose Wiederholung eines markierten Abschnitts.

Mehrere Exportformate

Ausgabe als MP3, WAV, FLAC oder OGG in guter Qualität.

Wofür nutzen Musiker das Tool?

Gitarrensoli lernen

„Eruption“ oder „Cliffs of Dover“ in halbem Tempo – der Fingersatz wird plötzlich greifbar.

Klavierwerke einstudieren

Chopin-Etüden oder Bebop-Läufe zunächst im Übetempo, dann steigern.

Chorstimmen heraushören

Bei vollem Tempo geht die zweite oder dritte Stimme oft unter – bei halbem Tempo klar identifizierbar.

Bass-Grooves transkribieren

Der Bassist spielt tief und schnell? Verlangsamen und Notenschritt für Notenschritt analysieren.

Häufige Fragen

Der Algorithmus teilt das Audio in winzige Zeitfenster (Frames), analysiert die Frequenzen darin und platziert sie dann zeitlich anders – entweder enger (schneller) oder weiter (langsamer). Die Tonhöhe ergibt sich aus den Frequenzen in den Frames, nicht aus ihrer zeitlichen Abfolge.

Ja, konzeptuell. Ableton nennt das „Warping“, Logic nennt es „Time Machine“. Unter der Haube ist die Mathematik vergleichbar – wir nutzen in loope einen hochwertigen Phase-Vocoder-basierten Stretcher.

Bei extrem starker Streckung werden Frames wiederholt – das erzeugt leichte „Phasing“- oder „Smearing“-Effekte. Diese sind mathematisch unvermeidlich, beim Üben aber kein Problem, weil du den Original-Song zur Referenz im Kopf hast.

Nein. Alles läuft im Browser über WebAssembly. Einfach loope.studio öffnen, Datei reinziehen, fertig.

Ja, komplett. Keine Zeitbegrenzung, keine Wasserzeichen, keine Premium-Freischaltung.

Weitere Einsatzgebiete