Nichts verlässt dein Gerät

Klavierstück verlangsamen – Läufe, Akkordfolgen & Jazz-Voicings lernen

Ob Chopin-Etüde, Debussy-Prélude, Bill-Evans-Voicing oder Oscar-Peterson-Lauf: klavieristisch anspruchsvolle Stücke werden erst greifbar, wenn man sie langsam genug hören und analysieren kann. loope reduziert das Tempo ohne die Tonart zu verändern, loopt den gewünschten Takt und lässt dich feinfühlig in Cent-Schritten justieren – für moderne, gestimmte Flügel genauso wie für historische Aufnahmen mit leichten Stimmungsabweichungen.

So funktioniert’s

1
Aufnahme laden

Studioaufnahme oder Konzertmitschnitt als MP3/WAV/FLAC aus deiner Sammlung.

2
Takt markieren

A/B-Marker auf den Anfang und das Ende des Takts setzen, den du üben willst.

3
Tempo reduzieren und mitspielen

Auf 50 % zum Verstehen, 25 % für komplizierte Polyrhythmen oder schnelle Läufe.

Funktionen

Klangtreue bei langsamer Wiedergabe

Auch bei halbem Tempo sind Vorschläge, Triolen und Verzierungen klar zu hören.

Cent-genaues Pitch-Tuning

Ältere Aufnahmen (Rachmaninow spielt Rachmaninow!) sind oft leicht verstimmt – mit Fine-Tune anpassbar.

Loop auf Taktebene

Nur die schwierige Passage wiederholen, nicht das ganze Stück.

Transponieren für Transkription

Wenn deine Klavierschüler:innen ein Stück lieber in C-Dur üben als in Cis-Dur, transponieren.

Export als Übe-MP3

Verlangsamte Version für die nächste Übung speichern.

Keine Installation – läuft im Browser

Perfekt für den Musiklehrer-Laptop, der schnell einsatzbereit sein muss.

Wofür nutzen Musiker das Tool?

Chopin- und Liszt-Etüden

Die schnellen Oktav-Passagen im halben Tempo analysieren, bevor du sie in voller Geschwindigkeit spielst.

Bach-Fugen verstehen

Mehrere Stimmen parallel verfolgen bei reduziertem Tempo – die Stimmführung wird hörbar.

Jazz-Voicings kopieren

McCoy Tyner, Bill Evans, Herbie Hancock – die Voicings sind oft subtil, bei 50 % Tempo aber analytisch erfassbar.

Boogie-Woogie und Stride

Die linke Hand in komplexen Bassfiguren isolieren und Schritt für Schritt nachspielen.

Häufige Fragen

Ja. Klavier ist wegen seiner klaren Transienten ideal für Time-Stretch. Bei 25 % wirkt es etwas „hallig“, die Tonhöhen bleiben aber präzise erkennbar.

Ja. Der Algorithmus arbeitet mit dem vollen Mix – alle Instrumente werden gemeinsam verlangsamt.

Unbedingt. Anfänger:innen profitieren besonders vom A/B-Loop: eine schwierige Passage 20× in Folge hören, mitspielen, eingrooven.

Nein, loope arbeitet mit dem kompletten Mix. Für Stem-Separation (z. B. linke Hand isolieren) brauchst du ein ML-basiertes Tool.

Ja – viele Musikpädagog:innen nutzen loope als Ergänzung im Live-Unterricht (Demo verlangsamen am Tablet).

Bereit loszulegen?
Klavierstück verlangsamen

Weitere Einsatzgebiete