Gitarrensolo verlangsamen – Lick für Lick nachspielen
Egal ob Van Halens „Eruption“, Gilmours „Comfortably Numb“-Solo oder ein Jazz-Chorus von Pat Metheny: die spannendsten Soli werden erst verständlich, wenn man sie langsam genug hört. loope senkt das Tempo, ohne die Tonart zu verschieben, loopt gezielt die schwierigste Stelle und speichert bei Bedarf den verlangsamten Ausschnitt als MP3 – alles direkt im Browser.
So funktioniert’s
Track laden
Offizielle Studio- oder Live-Aufnahme aus deinem Musikordner reinziehen.
Solo-Abschnitt markieren
A/B-Punkte in der Wellenform setzen – z. B. nur den Chorus oder das 8-Takt-Solo.
Tempo reduzieren und loopen
50 % Tempo zum Verstehen, 25 % für extreme Shredder-Passagen. Der markierte Bereich wiederholt sich automatisch.
Funktionen
Tonart bleibt identisch
Auch im halben Tempo sind Bendings, Vibrato und Akkorde in der Original-Lage – du kannst auf deinem Griffbrett mitspielen.
Loop nur auf dem Solo-Abschnitt
Kein ständiges Zurückspulen – der relevante Teil wiederholt sich endlos.
Capo-Trick: Tonart verschieben
Original in Es, aber du spielst lieber in E mit Capo 0? Einen Halbton hoch und es passt.
Fine-Tune für Stimmungen
Wenn die Aufnahme minimal verstimmt ist (viele alte Blues-Platten!), in Cent nachjustieren.
Export als Übe-MP3
Verlangsamten Loop für später speichern, direkt in deinen Übe-Ordner.
Keine Wartezeiten
WebAssembly rendert sofort – kein Upload, kein Serverprozess.
Wofür nutzen Musiker das Tool?
Rock-Klassiker transkribieren
Jimmy Page, Ritchie Blackmore, Eddie Van Halen – ikonische Soli bei halbem Tempo plötzlich zugänglich.
Fusion und Shredder
Allan Holdsworth oder Guthrie Govan? Unter 40 % Tempo wird das meiste entschlüsselbar.
Blues-Licks lernen
Subtile Bendings und Timing-Nuancen in B.B.-King- oder Stevie-Ray-Vaughan-Aufnahmen gezielt raushören.
Akustische Fingerpicking-Muster
Komplexe Patterns (Tommy Emmanuel, Michael Hedges) Schritt für Schritt nachvollziehen.
Häufige Fragen
Beginne mit 75 % – genug Info, aber deutlich spielbarer. Für schnelle Licks (Sweep-Picking, Tapping) 50 % oder 33 %. Bei extremen Passagen 25 % als „Note für Note“-Modus.
Ja, aber es klingt leicht verwaschen – das ist ein unvermeidbarer Time-Stretch-Artefakt. Fürs reine Nachvollziehen der Noten reicht es völlig.
Ja. Wenn das Original in Es-Dur ist und du in E-Dur spielen willst, transponiere +1 Halbton. Der Song steht danach in deiner Griff-Tonart.
Klicke auf den Startpunkt (A) und den Endpunkt (B) in der Wellenform. Aktiviere den Loop – nur der markierte Bereich spielt endlos.
Nein. Browser auf, Song rein, los.